Hermetische Gesetze In der Absicht der Wege der Vergangenheit zu verstehen, führt kein Weg an den hermetischen Gesetzen vorbei. Diese Gesetze stützen sich auf Hermes Trismegistos eine Verschmelzung aus dem griechischen Gott Hermes und den ägyptischen Gott Thoth.

Der Namenszusatz Trismegistos bezieht sich auf die Dreifaltigkeit aus größter Philosoph, größter Magier und größter König. Die hermetischen Gesetze fassen die Regeln zusammen die die materielle und geistige Welt beherrschen und werden auch als Naturrecht bezeichnet.

Das Wissen um diese Gesetze, die auch universal genannt werden soll dem Lernenden tieferen Einblick in die spirituelle Natur der Realität offenbaren.

“Der Prinzipien der Wahrheit sind sieben; derjenige, der sie kennt und versteht, besitzt den Meister-Schlüssel, durch dessen Berührung alle Tore des Tempels sich öffnen.” – Kybalion

Hermetische Gesetze – Mentalismus

„Alles ist Verstand, das Universum ist Verstand.“

Alles beginnt als Gedanken, ändern wir unsere Gedanken so ändern wir unser Verhalten und damit auch die Ergebnisse unseres Handelns. Das zeichnet das Prinzip des Mentalismus aus.

Das erste Hermetische Gesetz geht davon aus, dass unsere Wirklichkeit direkt der Art in der wir denken entspringt. Man könnte es daher ebenso das „Gesetz des Potentials“ nennen. Es geht davon aus, dass wir alles erreichen können, das wir uns vorstellen können.

Können wir es uns nicht vorstellen, so können wir es auch nicht erreichen. Unser Leben kennzeichnet sich dadurch, dass sich unsere Gedanken in der einen oder anderen Art immer materialisieren werden. Hermetische Gesetze drücken das aus.

Das Gesetz der Entsprechung

„Wie oben, so unten, wie unten, so oben“

Die Welt funktioniert im Kleinen ebenso wie sie im großen funktioniert. Die Lehre von der Natur nannten die Alten das große Arkana und die vom Menschen das kleine Arkana. Beide Dinge werden einander dabei immer spiegeln.

Hassen wir uns selbst so zerstören wir auch Natur und unser Umfeld. Ist unser Umfeld und die Natur in Harmonie sind wir selbst in Harmonie.

Jeder von uns kennt Fälle aus seinem Umfeld, indem Andere den dritten sehr ähnlichen Partner anschleppen und meinen diesmal würde es klappen.

Dem steht das Gesetz der Entsprechung entgegen, das aussagen würde, unsere Partnerwahl ist schlicht Spiegelung unseres inneren Zustandes und wird sich solange wiederholen, solange wir uns nicht selber ändern. Hermetische Gesetze zwingen uns dazu.

Für alle anderen Schwierigkeiten der Welt wie Umweltzerstörung, Krieg oder Hunger gilt ähnliche und sie wären nur Spiegelungen unseres eigenen Wut, Gier und Hasses.

Den positiven Aspekt dieses Verhältnisses drücken die meisten heiligen Schriften aus, indem sie den Menschen als das Abbild Gottes auf Erden beschreiben.

Das Gesetz der Schwingungen

foucault pendel

“Nichts ruht, alles bewegt sich, alles schwingt.”

Dies ist einer der wissenschaftlich gesicherten Aussagen der auch wenn die Naturwissenschaften mehrere tausend Jahre länger brauchten als hermetische Gesetze.

Betrachte wir hier einen einfachen Tisch. Auf den ersten Blick handelt es sich dabei um ein statisches Objekt aber der Schein trügt. Der Tisch besteht aus einer unüberschaubaren Anzahl an Atomen die steig um die eigene Achse und zwischen ineinander in Bewegung sind.

Diese Bewegung sind nur so geringfügig, dass wir sie nicht wahrnehmen können. Offensichtlich wird dieser Umstand aber wenn wir zufällig die Eigenfrequenz der Schwingung treffen und der Tisch plötzlich zu vibrieren beginnt.

Aus diesem Grund ist bspw. Soldaten untersagt im Gleichschritt eine Brücke zu überqueren, da sobald sie zufällig die Eigenfrequenz der Brücke treffen sie so in massive Unruhe und schließlich zum Einsturz kommen kann.

In der New-Age Szene hat dieses Prinzip als „Gesetz der Anziehung“ großen Aufwind und Popularität erlangt.

Das Gesetz der Polarität

„Alles ist zweigeteilt; alles hat seine Pole, alles hat Gleiches und Gegenteil; gleich und ungleich sind dasselbe; Gegenteile sind gleich ihrer Natur nach und unterschiedlich in Ausrichtung; alle Wahrheiten sind Halbwahrheiten und alle Widersprüche können aufgelöst werden.“

Wir leben in einer Welt der Dualismen und zu allem existiert sein Gegenteil. Licht und Schatten sind dabei nur die Bekanntesten.

Das Gesetz nimmt dich in die Verantwortung deine eigenen Entscheidungen zu treffen. Du kannst die helle oder die dunkle Seite der Macht wählen. Sie sind letztendlich nur zwei Seiten der gleichen Medaille.

Du kannst ein Leben der Offenheit, Liebe, Vertrauen und Aufrichtigkeit wählen oder den Pfad des Hasses, des Verrates, Betrugs und der Kontrolle.

Es ist letztendlich deine eigene Entscheidung und die hermetischen Gesetze haben dir dazu nicht allzu viel zu sagen, außer das du erntest, was du säst, hermetische Gesetze eben.

Das Gesetz des Rhythmus

„Alles fließt ein und aus; alles besitzt seine Gezeiten; alles steigt und fällt; der Schwung des Pendels manifestiert sich in allem; es schwingt soweit nach recht, wie es nach links schwingt; der Rhythmus gleich aus.“

Napoleon erblickte das Licht der Welt auf dem beschaulichen Korsika, schwang sich auf zum Kaiser der Franzosen und starb einsam und verlassen auf St. Helena. Das ist der Gang des Lebens und betrifft uns alle.

Was voran schwingt, wird auch zurück schwingen und was hoch steigt wird tief fallen

Du kannst die Früchte des Erfolge genießen aber die härten des Falls nicht abwenden.

Man denke dabei an den Ring von Polykrates von Friedrich Schiller

„Noch Keinen sah ich fröhlich enden,
Auf den mit immer vollen Händen
Die Götter ihre Gaben streuen.“

Der Lauf der Welt besteht aus Werden und Vergehen. Dies gilt im Großen wie im Kleinen.

Das Gesetz von Ursache und Wirkung

„Jede Ursache hat eine Wirkung und jede Wirkung eine Ursache; alles vollzieht sich nach Gesetzen; Zufall ist der Name für ein Gesetz, das man nicht erkennt; Es gibt viele Ebenen der Ursachen und keine entgeht dem Gesetz.“

Wenn wir das erkennen können wir nach den wahren Gründen für die Geschehnisse aussah halten ohne mit dem Finger auf den Nächsten zu zeigen.

Wir bestimmen unsere Stimmung, unseren Charakter, unsere Stärken und Schwächen und treffen unsere Entscheidungen nach dem, was wir beobachten.

Oder wie der chinesische Lehrmeister Sun Tzu sagte:

„Wer sich selbst kennt und den Gegner kennt, braucht den Ausgang von 1000 Schlachten nicht zu fürchten. Wer sich selbst kennt den Gegner aber nicht, wird für jeden Sieg auch eine Niederlage erleiden. Wenn du weder Gegner noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.

Das Gesetz des Geschlechtes

„Alles ist Geschlecht; alles ist männliches und weibliches Prinzip; Geschlecht manifestiert sich auf allen ebenen.“

Das männliche Prinzip ist wie ein Boot und das weibliche Prinzip ist wie das Meer. Ein Boot hat eine Fahrtrichtung und es segelt hart am Wind. Das Meer kennt nur die Strömung und das auf und ab von Ebbe und Flut.

Wer versucht dem Meer wie einem Boot zu befehlen wird darin ertrinken. Wer ein Boot ganz den Strömungen des Meeres überlässt wird sehen wie es an den Felsen zerschellt, das macht hermetische Gesetze aus.

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  1. […] die kosmischen Gesetze, die unser Leben bestimmen, habe ich anderer Stelle bereits […]

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