Katzensprüche

By Guillaume Blanchard CC BY-SA 1.0

Einer der älteste Religion der Welt ist die Katzenverehrung und vergleichbar Katzensprüche. Schon Affen hinterlassen Knochenhaufen, um wilde Hunde in der näheren Umgebung und damit größere Raubtiere auf Abstand zu halten.

Mit dem Aufkommen der Landwirtschaft wurden Katzen wichtiger, um Speicher und Lager vor Nagetieren zu schützen und die Ernte zu erhalten. Der bekannte Wiener Psychoanalytiker Sigmund Freud bemerkte dazu:

Die Zeit die man mit Katzen verbringt, ist niemals verlorene Zeit. – Sigmund Freud

Diese Bemerkung spielt darauf an, dass Katzen in der Moderne vor allem für ihre beruhigende therapeutische Wirkung bekannt sind. Aus diesem Grund werden Katzen weltweit verehrt und beachtet. In Deutschland gibt es nach Zahlen der Statista etwa 12,9 Millionen Katzen und rund 7,9 Millionen Hunde.

In den Vereinigten Staaten kommen auf jedes Kind etwa 4 Haustiere. In Japan werden gemäß der dortigen Shinto-Religion Schreine für die sogenannten Ketogami errichtet. Diese „Katzengottheiten“ sollen Hauskatzen im Diesseits und Jenseits schützen und durch Opfergaben vor Krankheiten bewahren. Das ist ein Gegensatz den ich hervor streichen möchte, wenn sich ein Katholik radikalisiert beginnt er überall Heiligenbilder aufzustellen, besucht jeden verfügbaren Gottesdienst und geht zu Fuß nach Santiago de Compostela oder Rom.

Mancher Muslime, der sich radikalisiert, stiehlt einen LKW und überfährt die Besucher eines Weihnachtsmarkts. Und deshalb halte ich die Innenschau für besonders wichtig.

Das Katzencafé

Schon die kleinste Katze ist ein Meisterwerk. – Leonardo Da Vinci

Immer mehr Stress in Beruf und Privatleben macht einen persönlichen Ausgleich wichtig, dass gilt für Jugendliche nicht weniger als Erwachsene.

In Bremen entführt am 25.April ein 17-jähriger Libanese einen Linienbus. Er will Gotteskrieger werden, Al-Quaida-Häftlinge freipressen und dann in Israel Juden töten […] Den gesetzestreuen Eltern schreibt er: «Ich habe nur Stress im Leben. […] Ich werde schlimmer als Bin Laden». – Gunnar Heinsohn

Entsprechen wurden in Japan etwa um das Jahr 1998 die ersten Katzencafés eröffnet. Wir alle haben tief in uns eine Angst zu versagen, Angst verwandelt sich in Wut und diese Wut richtet sich bei Frauen allermeist gegen sich selbst, z.B. Magersucht oder Ritzen oder bei Jungs und Männern vorwiegend nach außen, in Richtung Kriminalität oder Gewalt.
Eine Katze zu streicheln ist hingegen ein Akt der Reinigung und Meditation und so kamen auch die Cafés. Der Umgang mit Katzen schärft den Verstand, sorgt für Bewegung und gleichzeitig sind sie eines der faszinierendsten Tiere die den Menschen jemals gezähmt zu haben. Beschäftigen wir uns damit ein bisschen mit der Psyche dieses wunderbaren Tieres.

Wunderbare Psychologie und Katzensprüche

Du kannst mit einer Katze nicht einfach spielen, eine Katze erlaubt dir mit ihr zu spielen, wenn sie mit ihrem Futter, Plätzchen und Toilette einverstanden ist. Einen Hund kannst du befehlen mit dem Fresschen zu warten, bei einer Katze stehst du dabei bei einer Herausforderung. Und deshalb haben alle Diktatoren Hunde geliebt und Katzen gehasst, denn eine Katze hat Charakter.
Eine Katze nimmt Plätze in Besitz und verteidigt Herrchen und Frauchen, manche sagen Katzen kratzen und andere meinen, sie markieren nur ihr Revier. Das Schnurren der Tiere, ist Balsam für die Seele aber völlig unberechenbar. Eine Katze spielt gerne aber eben, dann wann sie es will und sie wird sich mit Eleganz abwenden, wenn sie genug hat.

Es gibt Charakter die diese Charaktereigenschaften der weiblichen Pols mögen und es gibt Charakter, die es nicht vertragen, entsprechend ist eine Katze immer ein guter Tee mit welchen Menschen man sich abgibt und welche Charaktere man besser meidet.

Wenn ich mit meiner Katze spiele, weiß ich nicht, ob sie sich mit mir noch mehr die Zeit vertreibt als ich mir mit ihr. – Michel de Montaigne

Katzen sind große Lehrer

Wir können in unserem Leben oft nicht unterscheiden, was wichtig ist und was nicht und halten uns oft mit Kleinigkeiten auf, weil uns das Selbstbewusstsein für die großen Dinge fehlt. Das sind beides Gedanken, die einer Katze fremd sind.

Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert, die Weisheit der Katzen ist letztlich weitaus größer. – Hippolyte Taine

Wir können aus Katzensprüche viel lernen. Tatsache ist, es geht in unserem Leben nur um Gefühle und wie wir damit umgehen. Wir interessieren uns nicht für Geld, wir interessieren uns für die Dinge, die Geld kauft und was wir dabei empfinden. Die künstlichen Probleme dienen einzig uns allein dazu, unsere Komfortzone nicht zu verlassen. Die Komfortzone einer Katze, ist die ganze Welt.

Dabei gilt folgende Geschichte des Nasreddin Hodscha:

Ein Junge aus dem Dorf, bekam zu seinem Geburtstag ein Pferd geschenkt und die Dorfbewohner jubelten „Was für ein prächtiges Geschenk !“, und der Hodscha antwortete: „Wir werden sehen.“
Kurz darauf fiel der Junge vom Pferd und brach sich ein Bein.
„Welch ein Unglück!“, klagten die Dorfbewohner und der Hodscha antwortete „Wir werden sehen“.
Dann brach ein Krieg aus und der Junge wurde wegen seines verletzten Beins als einziger Junge des Dorfes von der Einberufung verschont
„Welch ein Segen!“ riefen die Dorfbewohner und Nasreddin Hodscha sagte nur:„Wir werden sehen.“

Wir können persönlich die weiteren Auswirkungen von Ereignissen oft nicht vorhersehen. Wir leben im Moment, das ist etwas, dass vielen Probleme bereitet und Katzen in Perfektion beherrschen.

Die verrückte Katzenfrau

Jeder von uns kennt die Nachbarin mit 3 Hunden und 4 Katzen und wir kennen die Vorurteile, die damit verbunden sind. Ich persönliche habe die weit größeren Vorurteile gegen die Halter von Hunden, wie den Typen mit den zwei großen Bulldoggen und dem Pferdeschwanz, der so aussieht, als würde sich sein Boyfriend beim Geschlechtsakt hinten daran festhalten.

Hunde in Großstadtwohnungen sind halte ich für Tierquälerei, wobei ich die Züchtung von Rassehunden dabei nicht ausnehmen will. Eine Katze erinnert uns an unsere eigene ungebrochene Natur und die Vollendung der Schöpfung, während ein Hund nur unsere Formbarkeit beweist. So formulierte der französische Schriftsteller Victor Hugo:

Katzensprüche
Gott schuf die Katze, um den Menschen einen Tiger zum Streicheln zu geben. – Victor Hugo

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