Zitate Dämonen Namen

Beinahe jede Religion und Kultur besitzt eine Vielzahl an übersinnlichen Lebenwesen die als schädlich oder bösartig gelten, in unserem Kulturkreis nennen wir sie entweder Dämonen oder Dschinn.

Die modernen Dämonen Namen gehen auf den „Kleinen Schlüssel Salomos“ bzw. das frühchristliche, spätjüdische TestSal (Testament Salomos) zurück und beschreiben die 72 Dämonen der Wüste, die König Salomo mit Hilfe eines von Gott erhaltenen Ring gebändigt und für den Bau des Jerusalemers Tempels genutzt haben soll. Folglich ergibt sich die Handlung aus “Herr der Ringe” oder die sogenannten Ringgeister. Ihre Namen lauten:

1.  Bael2.  Agares3.  Vassago4.  Samigina5.  Marbas6.  Valefor7.  Amon8.  Barbatos9.  Paimon10.  Buer11.  Gusion12.  Sitri13.  Beleth14.  Leraje15.  Eligos16.  Zepar17. Botis18.  Bathin
19.  Sallos20.  Purson21. Marax22. Ipos23.  Aim24.  Naberius25. Glasya-Labolas26.  Buné27. Ronové28.  Berith29.  Astaroth30.  Forneus31.  Foras32.  Asmoday33. Gäap34.  Furfur35.  Marchosias36.  Stolas
37.  Phenex38.  Halphas39.  Malphas40.  Räum41.  Focalor42.  Vepar43.  Sabnock44.  Shax45. Viné46.  Bifrons47.  Vual48.  Haagenti49.  Crocell50.  Furcas51.  Balam52.  Alloces53.  Caim54. Murmur
55.  Orobas56.  Gremory57.  Ose58.  Amy59.  Orias60.  Vapula61. Zagan62.  Valac63.  Andras64.  Flauros65.  Andrealphus66.  Kimaris67.  Amdusias68.  Belial69.  Decarabia70.  Seere71.  Dantalion72.  Andromalius

Entscheidend ist, dass keine Wahrheit außerhalb Gottes existiert. So heißt es in Sure 55,14-15

Er hat den Menschen aus gleich einer Töpferware aus Ton erschaffen,
Und die Dschinn schuf Er aus rauchlosen Feuer.

Gott kann man sich dabei wie Licht vorstellen, es gibt keine Dunkelquelle, nur Stellen an die das Licht nicht heranreicht. Die Dämonen Namen sind Ausdruck unser tief verwurzelten Ängste, Wünsche und Begierden in den Abgründen unserer Seele die durch Rituale aufgeladen werden können. Nach C.G. Jung würde man Archetypen, also Grundstrukturen des gemeinsamen Unterbewusstseins aller Menschen, sagen.

Sehen wir uns dazu einen Dämon dazu näher an:

Dämonen Namen Baal

Baal wird gerne als der oberste Fürst der Hölle gesehen, die rechte Hand des Schaytan, der 66 Legionen an weiteren Dämonen befehligen. Ursprünglich als Bulle dargestellt, siehe dazu die Geschichte vom Goldenen Kalb im Alten Testament, hat sich die Darstellung als dreiköpfiges Spinnenwesen durchgesetzt.

Es reflektiert damit die tiefe Abneigung des Menschen vor Spinnen, sein menschlicher Kopf mit Krone verdeutlicht seine Macht, der Katzenkopf steht für Weisheit und die Kröte für Unsichtbarkeit. Das sind die Fähigkeiten, die einem die Anrufung des Baals verleihen soll.

Dämonen Namen und Siegel

Grundsätzlich gibt es zwei Arten, wie man Dämonen Namen oder Dschinn in die Existenz holen kann. Einerseits gibt es die Invokation oder Evokation. Invokation würde man klassisch mit Besessenheit übersetzen und bedeutet, dass der Dämon von einem Besitz ergreift. Das Gegenteil Evokation hingegen meint, dass der Dämon vor einem Gestalt annimmt. Entscheidend dabei ist, dass jeder Dämon ein Siegel oder Zeichen besitzt. Über dieses Siegel oder Zeichen stehen wir mit dem kollektiven Unterbewussten oder der göttlichen Kraft in Verbindung. Und mit Hilfe dieser Symbole versuchen Magier und Zauberer, die es auch heute noch gibt, die Welt in ihre Richtung zu lenken.

Dämonen Magie

Ein magisches Ritual kennt immer einen weiblichen und männlichen Pol. Am Eindrucksvollsten sieht man das vielleicht an der Kaaba in Mekka. Während die Umfassung, den weiblichen Schoss repräsentiert, bildet der eigentlich Stein, den männlichen Phallus. Das ist die grundsätzliche Spannung zwischen den beiden Geschlechtern die jedes Ritual benötigt.

Linga Yoni die Kaaba

Bei der Invokation ruft die weibliche Priesterin zunächst einen Dämonen oder eine Gottheit an, von ihrem Körper Besitz zu ergreifen. Der Prophet Mohammed, s.a.w, bspw. stammt aus dem Klan der Qu’raisch, das bedeutet die Kinder der Kore und bildet den Wortstamm zur Qu’ran, die Worte der Kore, der ursprünglich weiblichen Stammesgöttin der Qu’raisch. Hat die Göttin vom Körper der Priesterin Besitz ergriffen, kommt der männliche Magier hinzu, mit dem sie den Geschlechtsakt vollzieht.

Ziel ist dabei letztlich nicht der Orgasmus sondern durch die psychologische Energie beim Höhepunkt, das Siegel mit den gewünschten Eigenschaften des Dämons im kollektiven Unterbewusstsein aller Menschen zu verankern und so die Welt in die gewünschte Richtung zu lenken. Entsprechend ist die Hauptaufgabe des Magiers die Herstellung der jeweiligen Siegel.

Die Siegel der Dämonen

Je mehr Mühe sich der Magier bei der Herstellung der magischen Siegel gibt, als desto wirkungsvoller gelten sie. Neben der einfachen Technik der Kalligraphie, die insbesondere in Arabien und China weit verbreitet ist gelten die aufwendigeren europäischen Wachssiegel als besonders wirkungsvoll. Die Aufgabe des Magiers ist die Herstellung, sowie bei der Vereinigung mit der Priesterin, die alleinige Konzentration auf dessen Zweck ist das Ritual vollbracht, muss das Siegel anschließend vernichtet werden.

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  1. […] Dämonen: Diese Gruppe an Ritualen, die sich insbesondere auf die salomonischen Zyklus, also an Zauberbüchern vom „Schlüssel Salomos“ über den „Petite Albert“ bis das Necronomicon stützen, mag es besonders gerne düster. Hier arbeitet man vorwiegend in geschlossenen Räumen und die Verwendung von Schutzkreisen ist unbedingt zu empfehlen. […]

  2. […] in dem Artikel Dämonennamen betont, liegt die Macht der Magie immer im Ausgleich von männlichen mit weiblichen Prinzip. Das […]

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