Einige Gedanken über Kinder zum Mitdenken

Zuletzt bearbeitet: 15. Apr 2017 @ 20:41

Ich war gerne Kind, ich hatte immer schmutzige Hände und Erde hat überraschend gut geschmeckt. Ob ich selber welche haben möchte ? Das ist eine harte Nuss. Die meisten von uns haben eine starke Meinung in die eine oder andere Richtung. Wenn du mich fragst, gibt es einige gute Gründe in beide Richtungen, dafür und dagegen.

Du liebst entweder Kind oder…

Seifenblasen

Die meisten Menschen, die Eltern werden möchten, entscheiden sich bewusst dafür. Ein Mädchen aus meinem Abitur-Jahrgang wurde im letzten Schuljahr schwanger. Ich fragte sie, ob es ein Wunschkind war. Sie hasst mich heute noch heute dafür. Eine andere Freundin von mir, hat sich nie etwas mehr gewünscht.

Ich habe mich nie sonderlich für eine Karriere interessiert. Mein Job gibt mir finanzielle Sicherheit und Stabilität, ich mag meine Kolleginnen aber das ist alles. Ich bin jetzt nicht leidenschaftlich über meine Arbeit, ich bin eben jeden Tag dort.

So chaotisch eine junge Familie auch sein mag. Vielen gibt es einfach einen Sinn in ihrem Leben. Es ist die tägliche Überraschung, ob sich der Hund oder ein Kind heimlich ins Bett eingeschlichen hat. Du weißt es eben nie wirklich.

Und für einige Menschen sind sie sicher großartige Lehrer. Ich selber wurde nie wirklich erwachsen.

…liebst sie nicht

Manche Menschen sind einfach großartige Tanten. Sie lieben Kinder sind großartig mit ihnen und extrem froh, sie am Abend wieder abgeben zu können. Ich mag Tanten. Probleme habe ich mit Menschen, die Babys hässlich finden.

Also, ehrlich was ist mit denen schief gelaufen. Wenn ich raten müsste, würde ich sagen ihre Kindheit. Ein Kind ist seinen Eltern schutzlos ausgeliefert. So ein kleiner Knirps kann nicht einfach arbeiten gehen oder ausziehen. Und in den allermeisten Fällen tun die Eltern, alles was sie können, damit es den Kleinen gut geht. Das gilt in den allermeisten Fällen.

Die restlichen haben die Kontrolle über ihr Leben verloren und werden das Chaos in die Welt des Nachwuchs tragen. Es gibt dabei unterschiedliche Strategien damit zurecht zu kommen. Es gibt die, die ihre Eltern selber bemuttern wollen. Es gibt die, die nichts mehr wollen als ihre Eltern glücklich zu machen. Und es gibt die die durch Leistung entfliehen wollen und die, die die ganze Welt nur noch brennen sehen möchten.

Die am allerschlimmsten Betroffenen spalten einen Teil ihrer Persönlichkeit ab. Ihre ganzen negativen Erinnerungen, stecken in einem Brand versiegelten Container an dem nicht entsprechend ausgebildete Menschen niemals rütteln sollten. Ich kann keine Menschen therapieren, du kannst vermutlich keine Menschen therapieren und wer es trotzdem versucht, stürzt zwei Menschen in den Abgrund. Jeder weiß es selbst am besten, wer Babys meidet hat einen Grund.

Klar braucht die Welt mehr Menschen

Die Sache mit der Überbevölkerung ist vermutlich eine der dümmsten Ausreden. Klar gibt es Überbevölkerung und zwar in den Großstadtslums von Laos oder Manila. Vermutlich wäre ich lieber ein obdachloser Penner in einem deutschen Park als ein König im 16. Jahrhundert. Tatsache ist, das Leben früher war wirklich schlimm.

Das Schlimmste das mir passieren kann ist, den Urlaub nächstes Jahr in Balkonien zu verbringen und Straßenbahn statt Auto zu fahren.

Die richtige Frage wäre, wie viele Topmodells und Raketenwissenschaftler die Welt verloren hat, weil kluge Leute einen Mangel vermutet haben, wo keiner ist.

Triff deine Entscheidungen selbst

Wir alle vergeben uns selbst am leichtesten. Das schlimmste das dir passieren kann, ist einen fremden Ratschlag anzunehmen und das Ergebnis zu hassen. Weil du dann die betreffende Person für immer hassen wirst. Aber du wirst immer einen Weg finden, dir selbst zu vergeben.

Deshalb überlege gut, was du tust, triff deine Entscheidung und wenn du mit dem Ergebnis unzufrieden bist, schiebe es einfach aufs Wetter.

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