Dämonen erheben sich

Lass dir dein Glitzern nicht nehmen, auch wenn es andere blendet.

düsteres Feld

Als die ersten Priester ihre Stimmen zu den Göttern erhoben, waren dies selten Allah oder JHW, die sie um Beistand und Schutz anflehten. Gesandter dieser Wesen, manifestierten sich und begannen im Willen, der Herbeirufenden ihr Werk zu vollbringen.

Manche dieser frühen  heiligen Männer akzeptierten wohlwollend, die übersinnliche Hilfe. Andere fanden sich gelenkt durch ihren Willen.

Legionen an Geistern traten in die Welt, bereit jeden Gläubigen, seine größten Wünsche zu erfüllen. Wenn die Engel des Höchsten Ozeane in Blut, Städte in Asche und Menschen in Salz verwandeln konnten. Was vermochten diese Kräfte für mich zu tun.

Und so sandten die Götter Finsternis, Dämonen und Teufel, geweiht im Blut und Feuer dieser Welt. Welche Allianz, welches Reich vermochte ihnen zu widerstehen.

Lange vor der Wissenschaft, vor dem Antibiotika, vor Schutzimpfung, vor der höheren Mathematik und einem wohlklingend lateinischen Namen, für jedes Lebewesen dieses Planeten, waren Krankheit und Tod  der stetige Begleiter der Menschen.

Dämonen waren zu vertreiben und Opfer zu bringen. Die Ärzte jener Tagen kannten Wasser, Brot, Kräuter und das Gebet. Das war alles, das sie jenen Kräften entgegen zu setzen hatten.

Die Dämonen gingen nicht freiwillig, nur unter großem Kampf und oft verursachte die Austreiben, weit größere Schäden als die Krankheit. Die meisten blickten auf die Schauspiele mit Mitleid und andere mit Neid.

Letztere waren die Männer, die diese Wesen in diese Welt holten, der reine Ehrgeiz des Magiers fern von jeder Angst vor Gott oder Teufel.

Die dunklen Priester

vollmond

Sie perfektionierten diese dunkle Kunst. Sie riefen Dämonen aus der Zwischenwelt in ihre vollständige physische Erscheinung, bannten die Phantasie und Ängste der staunenden Menge.

Mit der Pracht der Erzengel fuhren sie ihre Streitwaagen vor die Tempel und Paläste der Mächtigen und überzogen sie mit den Heerscharen der Dunkelheit. Der schwarze Magier vermag, jede dunklen Namen wieder zu entdecken die verschüttet unter dem Sand der Zeit liegen.

Der Welten Angst ist die Zeit und der Zeiten Angst sind die Pyramiden. Zu groß und verschwenderisch selbst für die Pracht eines Pharaos, war das niemals ihr tatsächlicher Zweck.

Hier erhoben die Hohepriester ihre Armeen und tauchten die Welt in einen tiefen Schatten zu hüllen. Über den Osten der arabischen Halbinsel erhob sich der Sonnengott Ra und über der Priesterstadt Theben Apophis der Schlangengott.

Bei jedem Sonnenaufgang besiegt, der einzig wahre und strahlende Gott die Finsternis, während in jeder Dämmerung Apophis, Ra hinab in die tiefe stürzt. So erzählten es die Alten der Ägypter.

Die Anfänge der Beschwörungen, finden sich in Mesopotamien, dem Zweistromland, das heute Irak genannt wird. Unter dem Gesängen und Ritualen der Priesterklasse fanden hier die Reiche der Sumerer und Phönizier, der Chaldäer und der Assyrer ihren Anfang.

Der Aufstieg der Großreiche

Keiner ihrer Heerführer zog in eine Schlacht, bevor er das Orakel befragt hatte. In modernen Zeiten hat man sich von der Evokation, dem Heraufbeschwören verabschiedet. An seine Stelle ist die Invokation getreten. Invokation bedeutet ein Okkultist oder Gläubiger ruft die Wesenheit in sich selbst.

Sie ergreift Besitz von einem Teil seiner Kraft, seiner Intelligenz, seiner Talente und all seines Wesens. Im Gegensatz wurde die Evokation für einen Gutteil der Geschichte benutzt. Der Begriff meint dabei, die rein okkulte Kunst eine Wesenheit hervor statt in sich hinein zu rufen.

Der Zauberer spricht mit ihr, wie er mit einem Wesen aus Fleisch und Blut sprechen würde. Die Menschen begannen Wälle aus Holz und Stein um ihre Siedlungen zu errichten, um jenes unbekannte Grauen außerhalb der Städte zu halten.

Innerhalb ihrer Städte baten sie einen Schutzgott er möge, von ihnen und ihrer Stadt besitzt zu ergreifen, um was auch immer dort draußen lauerte auch dort zu halten.

Sicher, ihre eigenen Götter könnten jeden Wall überwinden, jeden Schild durchdringen und jeden Speer  zerbersten, griffen die Eroberer jener Tage zu ihren Waffen.

Sie hatten ihre eigenen Götter, ihre eigenen Gebete und ihre eigenen Rituale, alles vorhandene aus diesen Städten zu vertreiben und deren Bewohner ungeschützt zurückzulassen.

Invokation und Evokation

Die Evokation hat sich über die Zeiten verändert und die heutige dunkle Magie, ist vor allem eines. Es ist eine Christlich-Jüdische Magie, ihre Wurzeln reichen zurück zu dem Testament Salomos. Jenes  sagenumwobenen Herrschers, der es vollbrachte die Dämonen der Wüste zu bändigen und sie den prächtigsten
Tempel der Geschichte errichten zu lassen.

Alles was ihn die Zeit zurückreicht, ist in der Tat schwer zu finden. Der Einfluss Heiligen und Helden der christlichen Epochen ist nicht einfach zur Seite zu schieben. Und doch, trotz Verfolgungen und Verbrennen, Leid und Pestilenz wurde doch vieles sichtbar und überliefert.

Dieses geheime Wissen, seit Anbeginn der Zeiten nur einer schmalen Elite zugänglich liegt nun offen vor uns allen. Wer auch immer bereit ist, einen Schritt weiter zu gehen und eine Schicht tiefer zu graben, als es unsere Schulen
und Universitäten vermitteln, erhält Zugriff auf diesen mystischen Schatz.

Es ist keine unberührbare und verhängnisvolle Sache bereit jeden in sein tiefstes Verderben zu stürzen, sondern vielmehr eine Maschine, eine geistige Maschine. Es ist ein fehlender Schlüssel, der die Tore zwischen Mensch und Gott öffnet, die Verbindung zwischen dem was ist und dem was sein könnte.

Dunkle Magie lernen

frau mit ring

Während viele Magier darauf bestehen, dass es sich entweder um eine reine Wissenschaft oder eine hohe Kunst handelt, ist das in der Regel falsch. Vielmehr ist es weder Wissenschaft noch Kunst, sondern wie die meisten Dinge eine Fähigkeit erlernbar durch jeden.

Es erfordert ein grundsätzlich Verständnis, der Gesetzmäßigkeiten, die seine Durchführung bestimmen. Im Grundsatz also wenig anders, als die Bedienungsanleitung für seinen DVD-Player zu lesen, was freilich die wenigsten tun.

Selten verliert jemand, der gelernt Auto zu fahren, diese Fähigkeiten und für das Fahrrad ist das kaum anders. Vielmehr ist es erst einmal erlernt, eine Fähigkeit die man behält und entweder auffrischt oder eben nicht.

Wer die grundlegenden Mechanismen versteht und sie in die praktische Anwendung überführt, erhält diese Fähigkeiten für eine sehr lange Zeit, bis die fortschreitende Degeneration des Alters, wie allem anderen auf dieser Welt auch diesen Fähigkeiten ein Ende bereitet.

Bis dahin ermöglicht es, sein größtes Potential in dieser Welt auszuschöpfen. Jenen die ihre eigenen Kompetenzen überschätzen, bereitet es oft einen tiefen Fall auch hier unterscheidet es sich wenig von anderen Dingen auf dieser Welt.

Das Wesen der Zauberei

kristallkugel hand

Selbstverständlich mag jeder Schüler eines Meisters darauf bestehen, dass dieses spezifische Bewegungsabfolge und dieser jener Gesang tausendmal erlebt am Beispiel des Meisters, der einzige richtig Weg wäre etwas zu tun, ist das in der Regel ebenfalls meistens falsch.

Handlungen entfalten keinerlei Magie in sich selbst, sondern sind vielmehr ein Produkt der wenigen, grundlegenden Prinzipien, die die dunklen Künste bestimmen. Religionen und Glaubenssysteme haben in den letzten 6.000 oder 7.000 Jahren eine Vielzahl an Praktiken und Ritualen hervorgebracht, aller hergeleitet aus ein und derselben Wurzel.

Eine simple Formel, die in der Lage ist, die Inhalte der höheren geistigen Welt auf unseren dreidimensionalen Raum zu projizieren. Dies hat hunderte von Ordensgründern, hohen Meistern und außergewöhnliche Menschen Lage versetzt, Ziele zu erreichen, die dem Normalsterblichen als blanke Magie erscheinen mögen. Was sie genau genommen auch ist.

Der ganze Erfolg lässt sich dabei herunterbrechen auf die einfache Einhaltungen dieser Gesetzmäßigkeiten, was auch der konservativste, traditionellste Zugang blendend versteht.

Ob jetzt dem Hexagramm, dem Pentagramm oder irgendeinen anderen magischen Symbole eine tiefere Kraft innewohnt, liegt vor allem im Auge des Betrachters bedeutet. Vielmehr können diese Symbole durch ähnliche oder andere ersetzt werden, solange es die zugrundeliegende Logik
nicht verändert.

Die Karriere eine Magiers

Der ersten Schritte des angehenden Zauberers haben meist etwas, mit einem Hexenbrett, einer billigen Kopie des Necronomicons und zahlreichen, endlosen
Gesprächen im Freundeskreis zu tun.

Dann beginnen sie tiefer in diese Welt zu versinken. Sie durchstöbern nach all den geheimnisvollen Kräften, die bald ihnen gehören könnten. Sie hören von den Erscheinungen des “verrückten Arabers” und möchten sie ebenfalls sehen und schließlich wagen sie den ersten Schritt. Bis zur
Perfektion belesen und vorbereitet und scheitern.

Der Grund für das Scheitern ist auch meist einfach erklärt, sie haben kein System. Kein einfaches herunter gebrochenes, Schritt-für-Schritt und wenn das, dann
mach das System. Sie haben eine wage Vorstellungen, die an den rauen Felsen der Realität meist sehr schnell zerschellt.

Es ist selten, dass ein Magier seine Karriere mit einen einzigartigen, personalisierten auf sich selbst zugeschnittenen System beginnt. Vielmehr ist es ein Spiel von Versuch und Irrtum und der Irrtum ist meist sehr schmerzhaft.

Es gibt dann die, die Aufgeben und ihre Enttäuschung wird recht schnell zu Hass und Hass zu Verblendung und es gibt die, die an sich selbst arbeiten. Die Letzteren nennen wir die großen Meister und die Ersteren Versager. Tatsache ist, der Unterschied ist meist sehr gering.

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